|
|
|
|
Zum Abschluss folgte eine "normale" Partie Warhammer. Die in
diesem Spiel zu erreichenden Siegpunkte konnten durch das Bergen
von Schätzen erhöht werden.
Beide Spieler starteten mit einem Handicap. Die Imperialen hatten
Ihren Sigmar Priester und die Untoten ihren Nekromanten bei der
Schlittenfahrt im Tiefschnee verloren. Und obwohl der imperiale
Spieler lauter stöhnte, erwies sich das Fehlen des Nekromanten als
schwerwiegender. Am Anfang sah es noch nach einem spannenden
Spiel aus. Doch das änderte sich schnell. Die Imperialen Ritter
schickten ihre Untoten Gegenstücke, die Fluchritter, vom Feld. Sie
wurden im Gegenzug zwar von 10 Zombies im Rücken angegriffen, aber
sie unterstützten den Zerfallsprozess der Zombies so erfolgreich,
dass sie sich durch Überrenen auch noch aus der Reichweite jeder
weiteren Gefahr bringen konnten. Auf der anderen Flanke barg das
zweite Ritterregiment den ersten Schatz. Dieser erwies sich zur
allgemeinen Verblüffung als Raum-Zeit-Portal und die Ritter
verschwanden auf Nimmerwiedersehn. Dass die Punkte für die Ritter
der eigenen Seite zugute kamen, war nur ein schwacher Trost. Nach
dieser kleinen Überraschung rissen sich die Imperialen zusammen
und befreiten systematisch ein Untoten Regiment nach dem anderen
vom Fluch des ewigen Unlebens. Die Posen der beiden Spieler, Renés
mitleidiger Blick und Roberts Blässe sagen mehr als tausend Worte.
Sieger und Zweitplatzierter des Schlittenrennens standen sich nun
auf dem Schlachtfeld gegenüber. Enrico gelang es als erstem einen
Schatz zu bergen.
Die
"Unbenutzten Feuerwerksraketen", die er einmal im Spiel auf die
Tiermenschen würde abfeuern können. In dieser Anfangsphase gelang
es Enrico einen Vorsprung heraus zu arbeiten. Und gerade als man
Enricos sicheren Sieg vorhersagen wollte, gelang es Andrés
Bestigors unterstützt von General und Held, Enricos Wildorks
inklusive General und Armeestandarte in nur einer Kampfrunde
wegzufegen. Und so war das Spiel wieder offen und blieb es bis zum
letzen Zug. Mittels Schattenross, gelang es dem
Tiermenschenschamanen in seiner letzten Magiephase, in den
Nahkampf mit dem Nachtgoblinschamanen zu kommen. Der Kampf war
kurz und der Nachtgoblin hinterher noch kürzer. Im Gegenzug setzte
Enrico die Raketen ein. Doch dabei scheint es sich um Polenböller
gehandelt zu haben, denn alle drei Würfel zeigten Fehlfunktionen.
Wenn das nicht zum Verzweifeln ist.
|
Matthias (Dittrich) vs. Matthias (Buchholz)
- 7 : 1
|
Matthias' Nachtgoblinschamane war im letzten Spiel unter den
Schlitten gekommen, während des anderen Matthias' Vampir
gestärkt vom Aprés Ski zurück kehrte. Aber
die Goblins liesen sich nicht einschüchtern und stürmten
unverdrossen vorwärts. Das Spielfeld sah aus wie eine Karte
der Landungsgebiete am D-Day. Die Goblins griffen überall
gleichzeitig an ohne Rücksicht auf Verluste. Und diese
stellten sich dann auch bald ein. Besonders tragisch, dass der
Riese seinen Aufriebstest auf die unmodifizierte 10 verpatze
und dann auch noch überrant wurde. Ohne Magie und ohne Riese
hat es eine Goblin Armee schwer gegen Untote. Und so kams wies
kommen musste, die Goblins wurden nur zweiter Sieger in diesem
Match. Dass die Untoten auch noch einen Schatz bargen
katapultierte sie in letzter Minute noch auf den dritten Platz.
|
Es gab zwar nur einen Sieger, aber alle hatten ihren Spass. Ich
war vor dem Event etwas nervös, weil ich nicht wusste wie die
Spieler die doch etwas anderen Spielregeln aufnehmen würden. Aber
alle haben sich bereitwillig darauf eingelassen und gingen frohen
Mutes ans Werk. Die Regeln selbst funktionierten im Allgemeinen
gut, wobei es vor allem beim Räuberwarhammer noch einige
Stolpersteine gibt. Aber die Stimmung unter den Spielern war sehr
locker und entspannt, und kein Spieler hat die Regellücken
ausgenutzt. Und somit wird es wohl auch im nächsten Jahr wieder
einen Neujahrs Event geben.
|