Drittes Spiel

Tabletop- und Strategiespieleverein Siemens Berlin

Zum Abschluss folgte eine "normale" Partie Warhammer. Die in diesem Spiel zu erreichenden Siegpunkte konnten durch das Bergen von Schätzen erhöht werden.

Robert vs. René - 9 : 3

Beide Spieler starteten mit einem Handicap. Die Imperialen hatten Ihren Sigmar Priester und die Untoten ihren Nekromanten bei der Schlittenfahrt im Tiefschnee verloren. Und obwohl der imperiale Spieler lauter stöhnte, erwies sich das Fehlen des Nekromanten als schwerwiegender.
Am Anfang sah es noch nach einem spannenden Spiel aus. Doch das änderte sich schnell. Die Imperialen Ritter schickten ihre Untoten Gegenstücke, die Fluchritter, vom Feld. Sie wurden im Gegenzug zwar von 10 Zombies im Rücken angegriffen, aber sie unterstützten den Zerfallsprozess der Zombies so erfolgreich, dass sie sich durch Überrenen auch noch aus der Reichweite jeder weiteren Gefahr bringen konnten. Auf der anderen Flanke barg das zweite Ritterregiment den ersten Schatz. Dieser erwies sich zur allgemeinen Verblüffung als Raum-Zeit-Portal und die Ritter verschwanden auf Nimmerwiedersehn. Dass die Punkte für die Ritter der eigenen Seite zugute kamen, war nur ein schwacher Trost. Nach dieser kleinen Überraschung rissen sich die Imperialen zusammen und befreiten systematisch ein Untoten Regiment nach dem anderen vom Fluch des ewigen Unlebens. Die Posen der beiden Spieler, Renés mitleidiger Blick und Roberts Blässe sagen mehr als tausend Worte.

André vs. Enrico - 5 : 5

Sieger und Zweitplatzierter des Schlittenrennens standen sich nun auf dem Schlachtfeld gegenüber. Enrico gelang es als erstem einen Schatz zu bergen.
Die "Unbenutzten Feuerwerksraketen", die er einmal im Spiel auf die Tiermenschen würde abfeuern können. In dieser Anfangsphase gelang es Enrico einen Vorsprung heraus zu arbeiten. Und gerade als man Enricos sicheren Sieg vorhersagen wollte, gelang es Andrés Bestigors unterstützt von General und Held, Enricos Wildorks inklusive General und Armeestandarte in nur einer Kampfrunde wegzufegen. Und so war das Spiel wieder offen und blieb es bis zum letzen Zug. Mittels Schattenross, gelang es dem Tiermenschenschamanen in seiner letzten Magiephase, in den Nahkampf mit dem Nachtgoblinschamanen zu kommen. Der Kampf war kurz und der Nachtgoblin hinterher noch kürzer. Im Gegenzug setzte Enrico die Raketen ein. Doch dabei scheint es sich um Polenböller gehandelt zu haben, denn alle drei Würfel zeigten Fehlfunktionen. Wenn das nicht zum Verzweifeln ist.

Matthias (Dittrich) vs. Matthias (Buchholz) - 7 : 1

Matthias' Nachtgoblinschamane war im letzten Spiel unter den Schlitten gekommen, während des anderen Matthias' Vampir gestärkt vom Aprés Ski zurück kehrte.
Aber die Goblins liesen sich nicht einschüchtern und stürmten unverdrossen vorwärts. Das Spielfeld sah aus wie eine Karte der Landungsgebiete am D-Day. Die Goblins griffen überall gleichzeitig an ohne Rücksicht auf Verluste. Und diese stellten sich dann auch bald ein. Besonders tragisch, dass der Riese seinen Aufriebstest auf die unmodifizierte 10 verpatze und dann auch noch überrant wurde. Ohne Magie und ohne Riese hat es eine Goblin Armee schwer gegen Untote. Und so kams wies kommen musste, die Goblins wurden nur zweiter Sieger in diesem Match. Dass die Untoten auch noch einen Schatz bargen katapultierte sie in letzter Minute noch auf den dritten Platz.

Fazit

Es gab zwar nur einen Sieger, aber alle hatten ihren Spass. Ich war vor dem Event etwas nervös, weil ich nicht wusste wie die Spieler die doch etwas anderen Spielregeln aufnehmen würden. Aber alle haben sich bereitwillig darauf eingelassen und gingen frohen Mutes ans Werk.
Die Regeln selbst funktionierten im Allgemeinen gut, wobei es vor allem beim Räuberwarhammer noch einige Stolpersteine gibt. Aber die Stimmung unter den Spielern war sehr locker und entspannt, und kein Spieler hat die Regellücken ausgenutzt.
Und somit wird es wohl auch im nächsten Jahr wieder einen Neujahrs Event geben.