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7. Januar, 11:00 Uhr MEZ, 6 Warhammerspieler und ein
Schiedsrichter, die Bühne ist bereitet für ein etwas anderes
Warhammer Turnier.
Im ersten Spiel ging es darum zu verlieren, je höher desto besser.
Dieses ungewöhnliche Szenario erforderte ungewöhnliche Strategien.
So stürmten imperiale Ritter auf die feindliche Linien zu, um dann
plötzlich umzu schwenken und ihre Flanke zu entblößen. Oder
Nekromanten die in einer lockeren Linie dem Feind entgegentraten,
alleine, ohne Unterstützung. Allerdings wurde die
Opferbereitschaft zum Leidwesen der sich Opfernden häufig belohnt.
So wehrten sich die Ritter tapfer gegen die in der Flanke
angreifenden Wolfsreiter und die Nekromanten konnten sich lange
unbehindert über das Spielfeld bewegen, weil ihren Gegnern immer
wieder die für einen Angriff notwendigen Angsttest misslangen.
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Enrico vs. Matthias - 0 : 0
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Enrico war besonders mit seinen Fanatics zufrieden, denen es
schon früh im Spiel gelang einen eigenen Streitwagen und einen
befreundeten Zauberer zu erlegen, noch bevor der Feind in der
Lage war Enricos Armee Verluste zu zu fügen. Und als dann auch
noch seine zwei Fanatics durch die eigenen Nachtgoblins
pflügten, konnte er sich eines Lächelns nicht erwehren. Mit
seinen Wildschweinreitern, die er immer wieder erfolgreich in
Schwierigkeiten brachte, aber denen es ein ums andere Mal
gelang sich zu sammeln, war er weniger zufrieden.
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Zaubermantel, Zauberstab und Zauberhut sind alt bekannt.
Matthias erfand dazu die Zaubererkette. Allerdings ist dies
kein magisches Acessoire, sondern eine lose Formation von
zauberkundigen Kreaturen, die dem Feind todesmutig gegenüber
tritt und ihn zum Angriff herausfordert. Doch die Gobbos
spielten nicht so recht mit und liesen sich lange bitten. Aber
als es endlich soweit war und die Zauberer ausgeschaltet
wurden, war die Freude um so grösser. Gegen Ende
führten Fluchritter und Wildschweinreiter, einen seltsamen
Tanz auf, immer bemüht dem Gegner die Flanke oder den Rücken
zuzudrehen und ihn zum Angriff zu zwingen. Während der Gegner
jeweils verzweifelt nach einer anderen billigeren Einheit
suchte, die er statt dessen angreifen könnte.
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Dieses Spiel bot die besten Voraussetzungen für eine klare
Niederlage Andrés. Entsprechend zuversichtlich ging er
in das Spiel. Doch schon der erste Angriff zeigte, dass
Verlieren gar nicht so einfach ist. Seine zwei Streitwagen
verursachten 14 Aufprall Treffer, etwas was ihnen, wenn es ums
Gewinnen geht, noch nie gelungen ist. Und zu allem Überfluss
legten sie beim nächsten Angriff gleich 13 Aufpralltreffer
nach. Auch musste André bald erfahren, dass das Nicht-Sammeln
einer Einheit genauso schwer ist wie das Sammeln.
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Und im gleichen Masse, wie dieses Erkenntnis André
schmerzhaft traf, so war sie dazu angetan Robert zu erfreuen. Und
so freute er sich über jeden Aufpralltreffer den seine
Truppen einstecken mussten und jeden bestandenen Sammeltest
seiner Gegner. Und er schickte seine Zombies gegen
Drachen Oger und Skelette gegen Minotauren und er schöpfte
Hoffnung den sicheren Sieg in eine Niederlage zu verwandeln. Und
so gab es, wie sooft wenn beide versuchen zu verlieren ein
Unentschieden.
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René vs. Matthias - 8 : 4
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Manche Leute meinen es ernst und Rene'e erst. Erster Zug,
gleich die Ritter nach vorne in die Reichweite der Gegner und
die Flanke präsentiert. Die Pobacken zusammengekniffen und die
HSK über das Spielfeld geschoben, egal wohin, Hauptsache sie
kommt nicht in die Verlegenheit zu schiessen. Und dann
zeigt das Würfelglück seine häßliche Seite. Die Imperialen
zeigen sich standhaft. Die Ritter trotzen dem Flankenangriff. Der
feindliche Riese verliert seinen Nahkampf und flieht.
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Doch nichts ist von Bestand, erst Recht nicht Renés
Würfelglück. Und so kommts wie's kommen muss, das Spiel
fällt wieder um. Jetzt kommt Matthias große Stunde.
Hellsichtig realisiert er, dass sie, wenn es so weiter geht,
einem Unentschieden, einer Nullrunde entgegensteuern. Er
entschliesst sich, die Gunst der Stunde zu nutzen und auf
einen richtigen Sieg zu setzen. Treu dem Motto: "Besser
wenige Punkte als gar keine". Und die Entscheidung wird
belohnt. Nach dem ersten Spiel belegt er den zweiten Platz.
René allerdings den ersten.
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Und weiter zum Schlittenrennen.
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