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Ich hatte meine Männer um das Wahllokal herum in der Stadt
verteilt, um meine ankommenden Wähler sicher dorthin zu geleiten. Leider
war ich nicht der Einzige, der auf diese Idee gekommen war.
Überall in der Stadt sah ich die Leute meiner Konkurrenten, die
wohl die gleiche Aufgabe hatten. Aber wenigstens hielten sich alle
Parteien an die Vereinbarung der Stadtversammlung auf Waffen zu
verzichten. Kurz nach der Öffnung war es soweit, die ersten
Wähler erschienen auf den Straßen, die zum Wahllokal führten. Und
dann kamen immer mehr. Irgendwie schien es, dass sich die ganze
Stadt auf einmal entschieden hätte zur Wahl zu gehen. Bis
auf zwei oder drei konnte ich von meiner Position aus keinen
meiner Wähler sehen. Burnes kümmerte sich um einen einzelnen
meiner Wähler, der von Westen her ankam und im Süden sah ich, wie
sich Hunnicut um zwei weitere kümmerte. Also lief ich um den
Saloon herum, in dem das Wahllokal untergebracht war. Im Südosten
sah ich dann Winchester auf eine weitere Gruppe zulaufen, um sie
zu unterstützen. Die größte Ansammlung meiner Wähler sah
ich dann im Nordosten, wo sich O&rsquoReilley und Straminski
gleich um zwölf Anhänger kümmern mussten. Aber
das wahre Durcheinander begann jetzt erst, als die Leute aller
Kandidaten versuchten sich einen Vorteil zu verschaffen, indem sie
die Anhänger der anderen entweder einzuschüchtern oder zu
bestechen versuchten. Überall um mich herum sah ich, wie Leute
verschreckt wegliefen, die Seite wechselten oder durch einen
misslungenen Bestechungsversuch bestärkt schneller aufs Wahllokal
zu liefen. Bis dahin war, bis auf die mehr oder weniger
erfolgreichen Einschüchterungsversuche, alles friedlich verlaufen.
Und ich hatte so gehofft, dass dies so bleiben würde. Doch leider
hatte ich mich geirrt. Aus allen Richtungen hörte ich wildes
Geschrei und Schlägereien, als einige Leute versuchten die Männer
auszuschalten, die sich zwischen sie und die Wähler stellten. Dessen
ungeachtet erreichten immer mehr Leute das Wahllokal, unter denen
auch einige meiner Wähler gewesen waren. Die Zeit war viel
schneller vergangen, als ich gedacht hatte, denn auf einmal
ertönte das Signal, dass das Wahllokal gleich geschlossen werden
würde. Ich gab meinen Leuten und Wählern um mich herum Zeichen,
dass sie sich beeilen sollten und rannte selbst so schnell ich
konnte in Richtung Eingang. Ergebnis
Mit mir zusammen
hatten es noch 13 meiner Wähler und Männer geschafft, vor der
Schließung des Wahllokals ihre Stimme abzugeben. Alles in
allem, hatte es trotz der ganzen Unordnung vor dem Wahllokal doch
eine ganze Menge Leute geschafft ins Gebäude zu kommen. Jetzt
konnte nur noch eine genaue Auszählung der Stimmen ergeben, wer
die Wahl gewonnen hatte. Nach einer halben Stunde war es dann
so weit gewesen. Die unter der Kontrolle eines Abgesandten des
Gouverneurs ausgezählten Stimmen hatten den neuen Bürgermeister
von White City bestimmt. Der Gewinner und damit der neue
Bürgermeister von White City heißt: Logan. Mit einer
Gesamtzahl von 16 Stimmen hatte er seine Konkurrenten geschlagen. Mal
sehen, was daraus wird. Der Gouverneur hat mich auf jeden Fall
damit beauftragt weiterhin in der Stadt zu bleiben und nach dem
rechten zu sehen.
Als erstes möchte ich mich bei Stephan bedanken, der sich den
Hintergrund von White City und die Regeln der einzelnen Szenarien
ausgedacht hat. Außerdem dafür, dass er sich die Mühe gemacht hat,
das Gelände zu bauen, das wir bei den Spielen benutzt haben. Dann
möchte ich mich natürlich auch bei den Mitspielern für die
interessanten und spaßigen Spiele bedanken. Alles in allem
hat mit die Kampagne sehr viel Spaß gemacht, auch wenn mir meine
Würfel manchmal einen dicken Strich durch meine Rechnung gemacht
haben. Aber wenigstens ging es mir nicht alleine so.
Viel
Spaß noch Sascha
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